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Weitere Artikel hierzu MPAC bezeichnet mich als "Islam-Experten"von Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/12015/mpac-islam-experten Englischer Originaltext: MPAC Calls Me an "Expert on Islam" Nun, Danke, Muslim Public Affairs Council, für diese Bestätigung. Ich weiß das sehr zu schätzen, selbst wenn es in einem 65-seitigen Pamphlet steht - Not Qualified: Exposing the Deception Behind America's 25 Top Pseudo-Experts on Islam (Nicht geeignet: Offenlegung der Täuschung hinter Amerikas 25 obersten Pseudo-Islam-Experten).
Die Hauptbezichtigung seiner Analyse besteht darin, dass Mitglieder dieser Gruppe überwiegend nicht das sind, was der MPAC als Islam-Experten bezeichnet; er definiert den Begriff so:
Nach den Angaben des MPAC "hat von den 25 untersuchten Personen nur eine (4%) die Qualifikationen, um als Islam-'Experte' in Betracht gezogen zu werden". Diese 4% wären dann ich. An einem anderen Ort widerspricht der MPAC sich selbst und erkennt an, dass Raymond Ibrahim ebenfalls "die formalen und nachweisebaren akademischen Referenzen hat, um als Experte eingestuft zu werden". In noch größerem Widerspruch sagt der MPAC, wie der Titel des Pamphlets impliziert, dass ich ein "Pseudo-Islam-Experte" sei. Meine erste Frage: Warum wählt der MPAC Personen aus, die gar nicht behaupten Sachkenntnis in Sachen Islam zu haben (wie John Giduck und David Horowitz), sondern schließt Kritiker mit akademischen Referenzen in Islamstudien aus, Leute wie Fouad Ajami, David Cook, David Forte, Efraim Karsh, Martin Kramer, Bernard Lewis, Michel Rubin, Philip Salzman und Kemal Silay? Mein Haupteinwand richtet sich gegen die Betonung der Referenzen. Das Feld der Nahost-Studien demonstriert nur allzu bunt, dass einen Doktortitel zu besitzen keine Kompetenz garantiert. Traurigerweise ist es fast umgekehrt. Nicht, wo ein Mensch in seinen Zwanzigern zur Schule ging, die Sprachen, die er kennt oder die Jahre, die er im Ausland lebte, spielen eine Rolle, sondern seine Fähigkeiten, sein Wissen, seine Energie und Intelligenz, die er in der Folge zeigt. Als jemand, der die erforderlichen Abschlüsse hat, Sprachen kennt und Jahre im Ausland verbrachte, verachte ich diese eigennützige Betonung akademischer Nachweise, die jeden nicht Promovierten davon ausschließen würde etwas über Muslime zu sagen. Eine Reihe Einzelpersonen auf der Liste der 24 des MPAC haben genuine Beiträge geleistet. Nehmen wir das Beispiel Robert Spencer: Er hat lediglich einen Master of Arts in Religionswissenschaften, ihm fehlt die fließende Beherrschung nahöstlicher Sprachen und er hat in keinem mehrheitlich muslimischen Land gelebt, sicher; aber er hat eine tiefe Belesenheit zum Islam entwickelt, die er in seinen vielen Büchern beweist. In der Tat fordere ich den MPAC heraus, ihn direkt mit jedem promovierten Islam-Experten seiner Wahl gegenüberzustellen. Ich schlage den führenden Menschen mit Referenzen, John Esposito, dafür vor.
Was die Vorwürfe des MPAC gegen mich angeht, so stellte ich mich nie selbst als "Islam-Experten" dar, sondern als Spezialist für muslimische Geschichte und Politik. Das ist ein riesiger Unterschied. Ich habe nicht den Koran studiert, sondern muslimisches Handeln. Der MPAC schreibt: "Es gibt von ihm über Jahrzehnte keine Aufzeichnungen, dass er für Quellenforschung in mehrheitlich muslimische Länder gereist ist." Erstens: Wie will der MPAC meine Reisepläne kennen oder ob ich bei meinen Auslandsreisen Quellenforschung betrieben habe oder nicht? Meine Reisen sind privat. Zweitens: Seit wann unternehmen Historiker Feldforschung? Meine mehr als drei Jahre im Niger, Mali, Tunesien, Ägypten und der Türkei in den 1970-er Jahren lehrten mich eine Menge, hatten aber keinen Einfluss auf meine historische Arbeit, die sich auf die Zeit des frühen Mittelalters konzentrierte. Drittens: Der Islam in den Vereinigten Staaten ist das üblich Thema des MPAC und der 25, einschließlich meiner Person; da ich in Philadelphia lebe, betreibe ich tagtäglich Feldforschung.
Der MPAC kritisiert, dass ich Hisham Kabbani und Michael Waller als Informationsquellen zitiere: Kabbani gab wertvolle Aussagen aus erster Hand zur Radikalisierung amerikanischer Moscheen und wurde dafür in einem entlarvenden Akt islamischer Arroganz aus dem islamischen Establishment gejagt. 2011 von Mordechai Kedar und David Yerushalmi veröffentlichte Forschungsergebnisse bestätigen übrigens Kabbanis Einschätzung. Was Waller angeht, so zitierte ich seine Aussage vor dem Senat zu dem Prozentsatz an Moscheen in den Vereinigten Staaten, die sich im Besitz des North American Islamic Trust befinden; er ist eine glaubwürdige Quelle - wie sein Erscheinen vor dem Senat nahe legt - und seine Einschätzung der Moschee-Eigentümer bleibt unangefochten. Wie diese Zitate mein wissenschaftliches Arbeiten angreifbar machen sollen, stellt mich vor ein Rätsel. Der MPAC erinnert daran, dass meine Nominierung für das U.S. Insitute of Peace im Jahr 2003 auf Gegnerschaft im Senat stieß: Dass einige demokratische Politiker meine Ansichten nicht mochten, soll meine Forschungsarbeit disqualifizieren? Also bitte! Der MPAC nimmt es mir übel, dass ich sage, die Internierung japanischer Amerikaner im Zweiten Weltkrieg war gerechtfertigt: Ob man dieser Meinung zustimmt oder nicht hat Null Bedeutung für meine Kenntnisse der muslimischen Geschichte. Also MPAC, noch einmal Danke dafür, dass ihr mich für einen Islam-Experten haltet. Tschuldigung, dass eure Bemühungen, das ungeschehen zu machen, so wenig überzeugend sind. Verwandte Themen: Autobiographisches von Daniel Pipes, Muslime in den USA, Nahost-Studien an Hochschulen abonnement der kostenlosen wöchentlichen e-mailliste (auf deutsch) von daniel pipes Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht. |
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