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von Daniel Pipes
Jerusalem Post
3. Dezember 2003
Englischer Originaltext: But he was good to his mother: Murdering for militant Islam
Übersetzung: H. Eiteneier
Die Nachricht der letzten Woche, dass die Polizei Sajid Badat in seinem Haus in Gloucester verhaftet hatte, erschütterte viele Briten. Die Vorwürfe gegen ihn: Training bei Al Qaida in Afghanistan und der Besitz von PETN-Sprengstoff – der gleichen Substanz, die der Möchtegern-Schuhbomber Richard Reid auszulösen versucht hatte. Die Polizei glaubt, dass Badat vor hatte, den ersten Selbstmord-Bombenanschlag im Vereinigten Königreich auszuführen.
Aber nicht alle waren durch diese Nachricht erschüttert. Gloucesters muslimische Gemeinde schätzte Badat zu sehr um die Vorwürfe glaubhaft zu finden. Ein Bewunderer nannten ihn einen wandelnden Engel" und einen strahlenden Stern unserer Moschee". Ein anderer beschrieb ihn als eine freundliche, warme, Spaß liebende Person". Ein Cousin bestand darauf, Badat sei nicht mehr als ein freundlicher, geselliger, normaler junger Typ, der viele Freunde habe und keinerlei extreme Ansichten vertrat."
Interessanterweise wiederholt sich dieser Abgrund an Einstellung fast jedes Mal, wenn ein Helfer des militanten Islam entweder wegen mit Terrorismus verbundenen Anklagen verhaftet wird oder an einer Terror-Operation teil nimmt. Drei europäische Beispiele:
Dieselbe Bewunderung für beschuldigte Terroristen kommt auch in den USA zum Ausdruck:
Ähnliche Antworten sind überall in der muslimischen Welt zu finden – z.B. in diesem Fall aus Thailands mehrheitlich muslimischem Süden:
Solch hohes Ansehen von Terroristen hat einige wichtige Folgen. Erstens zeigt es auf, dass die Bewunderer des militanten Islam tatsächlich normale, gutmütige junge" Leute sind, keine Außenseiter. Wie bei anderen totalitären Bewegungen findet der militante Islam Unterstützung bei vielen fähigen, talentierten und attraktiven Menschen – was ihn zu einer um so gefährlicheren Bedrohung macht.
Zweitens: Die Tatsache, dass diejenigen, die im Namen des militanten Islam morden, sich oft psychologischer Gesundheit, Bildungs-Leistungen, sportlichen Erfolgen, wirtschaftlicher Erfolge oder sozialem Ansehen erfreuen, deutet darauf hin, dass islamistische Gewalt nicht durch die Übernahme des Ansatzes reduziert werden kann, persönliche Armut und Verzweiflung als Wurzeln" anzugehen. Das Phänomen muss auf dem direktem Weg bekämpft werden.
Drittens: Dass Terroristen (wenig überraschend) sehr fähig sind ihre Absichten zu verbergen, hat die unglückliche Konsequenz, dass sie schwieriger zu erkennen sind und daher der Verdacht auf die größere muslimische Gemeinschaft ausgedehnt wird. Dies zeigt umgekehrt die erhöhte Verantwortung und den nötigen Anreiz dieser Gemeinschaft auf, potentielle Terroristen in ihrer Mitte zu aufzuspüren.
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