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Weitere Artikel hierzu Alles wie immer in der Palästinensischen Autonomievon Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/2626/alles-wie-immer-in-der-palaestinensischen Englischer Originaltext: Business as Usual in the Palestinian Authority Yassir Arafats Tod im November weckte große Hoffnungen unter denen, die seine schädliche Persönlichkeit als den Hauptgrund für die palästinensische Unnachgiebigkeit ansahen. Aber die unter uns, die das Problem als über Arafat hinaus gehend ansahen – eher als Resultat der starken Radikalisierung der palästinensischen Bevölkerung – erwarteten wenig Veränderung. Und in der Tat schrieb ich In der Zeit um die Wahl von Mahmud Abbas über den Kopf der Palästinensischen Autonomiebehörde, dass er ein potenziell weitaus schwierigerer Feind Israels" ist als es Arafat war. Wie sieht es ein halbes Jahr nach Arafats Tod aus? In etwa so schlimm, wie man es befürchten konnte. Insbesondere führt Abbas die Palästinenser eindeutig in Richtung Krieg nach dem israelischen Rückzug aus Gaza im August 2005. Man beachte die jüngsten Entwicklungen.
Als Ergebnis dieser Schritte ist der palästinensische Terror, insbesondere der aus dem Gazastreifen kommende, seit April dramatisch angestiegen. Die Dinge stehen derart schlecht, dass der Analyst Leslie Susser feststellt, die Waffenruhe vom Februar könne am Rande des Zusammenbruchs" stehen. Man kann Caroline Glicks Schlussfolgerung nur schwerlich widersprechen, dass die Regierung Sharon und die Bush-Administration beide furchtbar falsch" damit lagen auf Abbas zu setzen. Und doch gibt keiner von ihnen diesen Fehler zu, denn durch die starke Betonung von Abbas' guten Absichten befinden sich beide in der Position, sehr stark auf den Erfolg von dessen politischer Karriere angewiesen zu sein. Der geplante israelische Rückzug aus dem Gazastreifen führt wahrscheinlich eine neue Runde der Gewalt herbei. Eine könnte im Juli kommen, wenn die israelischen Streitkräfte den Gazastreifen massiv durchkämmen werden, um sicherzustellen, das der anstehende Rückzug nicht unter palästinensischem Beschuss abläuft. Weitere Gewalt könnte im September folgen, wenn die Palästinenser, dann mit Gaza in eigener Hand, einen neuen Angriff auf Israel beginnen. Diese Runde wird vermutlich das Raketenarsenal beinhalten, das die Hamas angehäuft hat. Von Israels Generalstabschef Mosche Ya'alon ist bekannt, dass er voraussagte: Unmittelbar nach der Abkoppelung können wir eine Explosion des Terrors erwarten." Auf diese Weise hat Ariel Sharon alle Elemente für ein massives Zugwrack ordentlich aufgestellt. Ironischerweise ist das Einzige, das verhindern könnte, dass dieses Szenario so statt findet, ein Sieg der Hamas bei den Wahlen zu den palästinensischen Stadträten, die für Mittel Juli geplant sind. Zunehmend fordern israelische Stimmen, dass der Rückzug aus Gaza verschoben oder sogar abgesagt werden sollte, wenn die Hamas gut abschneidet, wie es wahrscheinlich erscheint. Z.B. sagte Israels Außenminister Silvan Shalom, dass es unsinnig" wäre den Abkoppelungsplan durchzuführen, wenn die Hamas die Wahlen gewinnt und man ihr so erlauben würde im Gazastreifen ein Hamas-stan" zu schaffen. Es ist also viel möglich in den nächsten vier Monaten. Das all diesen Möglichkeiten gemeinsame Element ist, dass im September der arabisch-israelische Kriegsschauplatz sich in noch schlechterem Zustand befinden wird als er es heute ist. Verwandte Themen: Arabisch-israelische Konflikt und Diplomatie, Palästinenser abonnement der kostenlosen wöchentlichen e-mailliste (auf deutsch) von daniel pipes Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht. |
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