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Weitere Artikel hierzu Arabischer Sex-Tourismusvon Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/3031/arabischer-sex-tourismus Englischer Originaltext: Arabian Sex Tourism Indische Medien haben Exposés veröffentlicht, die das unehrliche Verhalten von Golf-Arabern in der südindischen Stadt Hyderabad dokumentiert. Fly-by-night bridegrooms" (Bräutigame für eine schnelle Nacht") von R. Akhileshwari im Decan Herald" und One minor girl, many Arabs" (Ein minderjähriges Mädchen und viele Araber) von Mohammed Wajihuddin in der Times of India" sind zwei wichtige Beispiele. Wajihuddin gibt den Ton vor:
Wajihuddin geht dann genauer auf das Problem ein.
Die Araber heiraten" die Mädchen gewöhnlich für eine kurze Zeit, manchmal gerade einmal eine einzige Nacht. Tatsächlich, berichtet Wajihuddin, werden die Heirats- und Scheidungsformalitäten oft gleichzeitig vorbereitet, womit der Prozess für alle Beteiligten beschleunicht wird. Akhileshwari stellt fest, dass ihre Mädchen schon für gerade mal 5000 Rupien verfügbar sind, um die Lust der tatterigen arabischen Männer zu befriedigen." Nur so als Anmerkung: Fünftausend Rupien sind gerade einmal etwas mehr als 100 Dollar. Eine indische Fernsehsendung berichtete vor Kurzem über die Vorführung acht potenzieller Bräute, die meisten von ihnen minderjährig, wie sie ihren arabischen Freiern angeboten wurden. Es ähnelten einem Bordell. Die Mädchen wurden dem Araber vorgeführt, der ihre Burqa anhob, die Finger durch ihr Haar führte, ihre Figur anstarrte und über einen Übersetzer mit ihnen sprach", erinnerte sich einer von Nishats Assistenten. Wajihuddin bietet dazu eine besondere Fall-Geschichte:
So viel zu dieser Ehe". Sunita Krishnan, Chefin der Organisation gegen Menschenhandel Prajwala", führt die nur zu offensichtliche Tatsache an, dass Mädchen für ohne Wert gehalten werden. Wenn ein Mädchen verkauft oder ihr Leben ruiniert wird, ist das kein nationaler Verlust, deshalb ist das einfach kein Thema, weder für den Ort noch für die Gesellschaft." Mit Ausnahme von Maulana Hameeduddin Aqil, Kopf von Millat-e-Islamia" (einer örtlichen Organisation, die offenbar nichts mit der berüchtigten pakistanischen Terrorgruppe zu tun hat), die sich gegen diese Scheinehen ausspricht (Mit ihnen wird eine Sünde begangen. Das ist nicht nikaah', sonder Prostitution unter einem anderen Namen") schweigen die islamischen Autoritäten in Indien zu dieser Karikatur der Scharia fast völlig. Was die muslimischen Politiker von Hyderabad angeht, so könnten sie gar nicht weniger interessiert sein. Das ist bei keinem der Politiker auf der Umfrageliste", sagt Mazhar Hussain, Direktor der Wohlfahrtsorganisation Confederation of Voluntary Associations. Die Majlis-e-Ittihadul Muslameen, die größte Partei der Muslime Hyderabads, ist wonnig unbekümmert: Man kann nicht verleugnen, dass sich das Schicksal vieler Familien durch solche Ehen gewendet hat", stellt Sultan Salahuddin Owaisi, Präsident von MIM, heiter heraus. Kommentierung: (1) Ironischerweise scheinen die so angebotenen Mädchen muslimisch zu sein – keine Hindus oder andere brauchen sich zu bewerben. (2) Das Verhalten der Araber in Indien hat auf manche Weise Parallelen zu dem von Japanern und Westlern in Thailand; der bemerkenswerte Unterschied liegt darin, dass im Fall Indiens die Ehe, eine Betonung der Jungfräulichkeit sowie Behörden, die anscheinend sehr zufrieden damit sind, ihre minderjährigen Mädchen für Sex-Tourismus anzubieten, eine Rolle spielen. (3) Arabischer Sex-Tourismus beschränkt sich nicht auf Indien, sondern findet auch in anderen armen Ländern statt. (4) Dieser Handel mit Personen ist gerade mal nur eine Dimension eines Problems, das in Saudi Arabien und den Golfstaaten die Oberhand hat (zu den anderen Dimensionen sollte man Saudis importieren Sklaven nach Amerika" lesen). (5) Konkubinen, Zwangsarbeit, Arbeit in vertraglicher Leibeigenschaft, Sklaverei – diese schwer wiegenden Probleme werden nirgendwo in der Golfregion angegangen, geschweige denn gelöst. Tatsächlich ist ein prominenter saudischer Theologie so weit gegangen zu sagen, dass Sklaverei Teil des Islam" ist und wer immer sagt sie solle abgeschafft werden ist ein Ungläubiger". So lange solche Haltungen öffentlich geäußert werden können, ohne Zensur, werden die Missbräuche mit Sicherheit weiter gehen. (6) Die Heuchelei dieses Handels ist vielleicht ihr niederträchtigster Aspekt. Da wäre Prostitution, offen zugegeben, besser als die religiös sanktionierten, gefälschten Ehen, denn Ersteres wird als Laster angesehen, während das Zweite als Tugend paradiert. (7) Wajihuddin vergleicht die arabischen Männer mit mittelalterlichen Monarchen" und der Vergleich passt. Diese Transaktionen mit muslimischen Minderjährigen unter der Schirmherrschaft des islamischen Gesetzes zeigen einmal mehr die Dominanz vormoderner Sitten in der muslimischen Welt und die dringende Notwendigkeit die islamische Religion zu modernisieren. Verwandte Themen: Saudi Arabien, Sex und Geschlechterbeziehungen abonnement der kostenlosen wöchentlichen e-mailliste (auf deutsch) von daniel pipes Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht. |
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Alle Texte dieser Seite ©1980-2013 Daniel Pipes. Deutsche Übersetzungen durch H. Eiteneier. |
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