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Arabisch lehren oder Extremisten rekrutieren?

von Daniel Pipes
New York Sun
5. September 2007

Englischer Originaltext: Teach Arabic or Recruit Extremists?
Übersetzung: H. Eiteneier

New Yorks arabischsprachige Schule, die Khalil Gibran International Academy, öffnet diese Woche ihre Tore unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen für 11- und 12-jährige Schüler. Man hofft, dass die in die Länge gezogene öffentliche Diskussion über die islamistischen Neigungen der Schule diese dazu veranlassen wird keinerlei politischen oder religiösen Programme zu unterstützen.

Zählen Sie mich zu den Skeptikern, hauptsächlich aus zwei Gründen: Der erste ist die Entstehung der Schule und ihres Personals, worüber andere und auch ich ausführlich geschrieben haben. Der zweite (und hier Thema) ist die Besorgnis erregende Geschichte der vom Steuerzahler finanzierten arabischsprachigen Programme quer durch's ganze Land.

Eine Klasse in der Tarek ibn Ziyad-Akademie in Inver Grove Heights, Minnesota.

Der Trend ist klar: Vor-universitäre arabischsprachige Lehre, selbst wenn sie vom Steuerzahler finanziert wird, tendiert dazu Indoktrination in pan-arabischem Nationalismus, radikalem Islam oder beidem mit sich zu bringen. Hier einige Beispiele:

Nur im Fall der Iris Becker Elementary School in Dearborn (Michigan) verfolgt das arabische Sprachprogramm nicht offensichtlich ein politisches und religiöses Programm. Es mag sogar sauber sein; oder vielleicht erklären die spärlichen Informationen über sie, dass es keine bekannten Probleme gibt.

Die oben angeführten Beispiele (s. auch meinen Weblog-Eintrag „Other Taxpayer-Funded American Madrassas" für weitere Informationen, in Englisch) stammen alle aus den USA, aber ähnliche Probleme gibt es erwartungsgemäß in anderen westlichen Ländern.

Dieses Besorgnis erregende Muster zeigt auf, wie notwendig eine besondere Kontrolle öffentlich finanzierter arabischsprachiger Programme besteht. Diese Kontrolle sollte die Form energischer Aufsichtsgremien haben, deren Mitglieder sich in die Bedrohung durch den radikalen Islam vertieft haben und die die Macht haben alles zu schließen, was sie anstößig finden.

Unterricht in arabischer Sprache im Oberschul-Bereich wird gebraucht und die US-Regierung fördert das zu Recht (z.B. über die „National Security Language Initiative" [Sprachen-Initiative für Nationale Sicherheit] auf nationaler Ebene oder des „Foreign Langauge in Elementary Schools"-Programms [Programm Fremdsprachen in Grundschulen] auf der örtlichen). Dabei wird es immer wichtiger, dass die Lehre richtig aussieht. Bürger, Eltern und Steuerzahler haben ein Recht, dass sicher gestellt wird, dass Kinder, die diese von der öffentlichen Hand finanzierten Institutionen besuchen, die Sprachkenntnisse gelehrt werden – und nicht für den Antizionismus oder Islamismus rekrutiert werden.

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