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Weitere Artikel hierzu Terrorismus leugnenvon Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/2401/terrorismus-leugnen Englischer Originaltext: Denying [Islamist] Terrorism Mitte Januar wurde die in Jersey City, New Jersey lebende Familie Armanious abgeschlachtet. Jeder, der die Untersuchungen des Mordes an der vierköpfigen Familie (Vater, Mutter und zwei kleine Töchter) verfolgt, weiß, wer die mutmaßlichen Täter sind: Islamisten, die wegen eines christlichen ägyptischen Einwanderers toben, der es wagt sich im Internet in Polemiken gegen den Islam zu ergehen und der versucht Muslime zum Christentum zu bekehren. Die Behörde aber haben sich angesichts der Indizienlage selbst so weit blind gemacht, dass sie darauf bestehen, dass bisher keine Fakten" ein religiöses Motiv für die Morde untermauern. Irgendwie ist es dem Staatsanwalt entgangen, dass alle vier Mitglieder dieser ruhigen Familie auf eine ritualisierte isalmistische Weise brutal ermordet wurden (vielfache Messerstiche und eine Beinahe-Enthauptung); dass Jersey City eine Geschichte islamistischen Aktivismus und jihadistischer Gewalt hat; und dass eine islamistische Internetseite eine Vielzahl von Drohungen gegen Hossam Armanious enthielt mit Postings wie diesem: Wir werden dich aufspüren wie ein Huhn und dich töten." Die Gesetzeshüter scheinen sich mehr darauf zu konzentrieren eine anti-muslimische Gegenreaktion zu vermeiden als die Täter zu finden. Diese Verleugnungs-Haltung passt in ein nur allzu übliches Muster. Ich habe früher schon das Widerstreben im nahe gelegenen New York dokumentiert, die Schüsse an der Brooklyn Bridge von 1994 (das FBI zog es vor, das als Wut im Straßenverkehr" zu beschreiben) und am Empire State Building 1997 (viele, viele Feinde im Kopf", sagte Rudolph Guiliani) als Terror anzusehen. Und im Julie 2002 wurden die Morde am Flughafen von Los Angeles zunächst als eine Streit wegen Arbeit" abgetan und die Ausschreitungen der Beltway Sniper vom Oktober 2002 blieben unerklärt, was die Medien sie Faktoren wie einer stürmischen [familiären] Beziehung" zuschreiben ließ. Diese Vorfälle sind Teil eines weit größeren Musters.
Das Problem ist nicht auf amerikanische Behörden beschränkt.
Ich habe hier dreizehn Fälle angeführt (Informationen zu weiteren Vorfällen sind in meinem Weblog zu finden). Warum dieses wiederholte Unbehagen der Behörden islamistischen Terror zuzugeben, warum diese schändliche Leugnung? Und wo wir beim Thema sind: Warum eine ähnliche Unwilligkeit sich den Fakten gegenüber Rechtsextremisten zu stellen? So 2002 beim Mord an einem chassidischen Juden durch einen fluchenden Skinhead vor einer koscheren Pizzeria in Toronto, den die Polizei nicht als Verbrechen aus Rassenhass einstufen mochte. Weil der Terrorismus weit größere Folgen hat als schlecht gewordene Medikamente, Wut im Straßenverkehr, Wahnsinnige, die durchdrehen oder unberechenbare Industrieunfälle. Zu diesen kann man mit den Schultern zucken. Und so scheuen Polizei, Staatsanwälte und Politiker vor schlichten Wahrheiten zurück, zu Gunsten von beruhigenden und ungenauen Plattitüden. Dieses Vogel-Strauß-Verhalten bringt hohe Kosten mit sich; wer es ablehnt den Feind zu erkennen, kann ihn nicht besiegen. Vorzugeben, dass der Terror nicht statt findet garantiert praktisch sein erneutes Auftreten. Verwandte Themen: Der militante Islam, Muslime im Westen, Muslime in den USA, Terrorismus abonnement der kostenlosen wöchentlichen e-mailliste (auf deutsch) von daniel pipes Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht. |
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Alle Texte dieser Seite ©1980-2013 Daniel Pipes. Deutsche Übersetzungen durch H. Eiteneier. |
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