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Weitere Artikel hierzu Saudis importieren Sklaven nach Amerikavon Daniel Pipes http://de.danielpipes.org/2694/saudis-importieren-sklaven-nach-amerika Englischer Originaltext: Saudis Import Slaves to America
Homaidan Ali Al-Turki (36) und seine Frau Sarah Khonaizan (35) scheinen ein modellhaftes Immigranten-Ehepaar zu sein. Sie kamen 2000 nach Amerika und lebten mit ihren vier Kindern in einer gehobenen Wohngegend von Denver. Al-Turki Diplom-Linguistiker an der University of Colorado, spezialisiert auf arabische Intonation und Prosodie. Er spendet für die Linguistic Society of America und ist Vorstandsvorsitzender der Al-Basheer Publications and Translations, einem Buchladen, der sich auf Titel zum Islam spezialisiert. Letzte Woche jedoch beschuldigte das FBI das Ehepaar, dass es eine indonesische Frau von Anfang zwanzig versklavte. Vier Jahre lang, steht in der Anklage, schufen sie ein Klima der Angst und Einschüchterung durch Vergewaltigung und andere Mittel". Die Sklavin kochte, putzte, versorgte die Kinder und führte weitere Aufgaben aus, für kaum oder gar keinen Lohn, weil sie Angst hatte, dass ihr, sollte sie nicht gehorchen, ihr ernsthafter Schaden entstehen würde". Die beiden Saudis müssen sich folgenden Vorwürfen stellen: Zwangsarbeit, schwerer sexueller Missbrauch, Pass-Entzug und Beherbergung einer Ausländerin. Sollten sie für schuldig befunden werden, könnten sie den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Die Regierung will außerdem das Konto des Paares bei der Al-Basheer Bank beschlagnahmen, um der ehemaligen Sklaving $92.700 entgangener Löhne zu zahlen. Das ist ein schockierender Vorfall, insbesondere für einen Mann im Aufbaustudium und Eigentümer eines religiösen Buchladens – aber nicht besonders selten. Es gibt weitere Beispiele für Sklavenhaltung, in die allesamt in den Vereinigten Staaten lebende Mitglieder der saudischen Königsfamilie oder Diplomaten verwickelt sind.
Es gibt viele weitere, ähnliche Vorfälle, z.B. die Eskapaden der saudischen Prinzessinnen Maha al-Sudairi und Buniah al-Saud in Orlando. Autor Joel Mowbray kann von zwölf weiblichen Haushaltshilfen berichten, die in den Haushalten saudischer Würdenträger oder Diplomaten gefangen gehalten und missbraucht" wurden. Warum gibt es dieses heftige Problem ausgerechnet mit wohlhabenden Saudis? Vier Gründe fallen ein. Obwohl die Sklaverei im Königreich 1962 abgeschafft wurde, blüht diese Gewohnheit dort weiterhin. Ranghohe religiös maßgebende Saudis befürworten die Sklavere; so bestand z.B. Scheik Saleh Al-Fawzan kürzlich darauf, dass die Sklaverei ein Teil des Islam" sei und wer auch immer sie abschaffen wolle, sei ein Ungläubiger". Das US-Außenministerium weiß um die erzwungenen Dienstleistungen in saudischen Haushalten und es gibt Gesetze, die diese Plage zu bekämpfen, aber, so argumentiert Mowbray, es lehnt es ab Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu treffen". Schließlich wissen die Saudis, dass sie mit fast jedem Fehlverhalten davon kommen können. Ihre Botschaft stellt Gelder, Unterstützungsschreiben, Anwälte, rückwirkende diplomatische Immunität, ehemalige US-Botschafter als Troubleshooter und sogar Flugzeuge zum Verlassen des Landes; sie hält außerdem lästige Augenzeugen fern. Angesichts der unehrenhaften Haltung der US-Regierung gegenüber den Saudis überrascht die Sklavenhaltung in Denver, Miami, Washington, Houston, Boston und Orlando kaum. Nur, wenn Washington amerikanische Interessen härter vertritt, wird sich das Verhalten der Saudis bessern. Verwandte Themen: Muslime in den USA, Saudi Arabien abonnement der kostenlosen wöchentlichen e-mailliste (auf deutsch) von daniel pipes Dieser Text darf weitergeleitet oder auf anderen Seiten gepostet werden, so lange dies in seiner Gesamtheit und mit der vollständigen Information zu seinem Autor, Veröffentlichungsdatum und -ort sowie der Original-URL geschieht. |
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Alle Texte dieser Seite ©1980-2013 Daniel Pipes. Deutsche Übersetzungen durch H. Eiteneier. |
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