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CAIRs Nebelwände zum Terrorvon Daniel Pipes Englischer Originaltext: CAIR's Phony Petition Die Tötung von Nick Berg, einem amerikanischen Zivilisten, der im Irak arbeitete, durch eine islamistische Gruppe im Mai war so barbarsich, dass dadurch selbst die amerikanischen Islamisten unter Druck gerieten. Als Antwort startete das in Washington ansässige Council on American-Islamic Relations eine Petition mit dem Titel „Nicht im Namen des Islam", durch den es hoffte „den Glauben des Islam von den gewalttätigen Akten einiger weniger Muslime zu trennen". Oberflächlich erscheint diese Erklärung „gegen den Terrorismus" eindrucksvoll: „Wir, die unterzeichnenden Muslime, erklären hiermit eindeutig, dass diejenigen, die Terrorakte, Mord und Grausamkeit im Namen des Islam verüben, nicht nur unschuldiges Leben vernichten, sondern ebenfalls die Werte des Glaubens verraten, die sie zu repräsentieren behaupten." „Kein Muslimen angetanes Unrecht", geht es weiter, „kann je die Massaker an unschuldigen Menschen rechtfertigen und kein Terrorakt kann je der Sache des Islam dienen. Wir verwahren und distanzieren uns von jeder muslimischen Gruppierung oder Person, die solche brutalen und unislamischen Taten begeht. Wir erlauben es nicht, dass eine winzigen Minderheit, die außerhalb der Lehren des Koran wie des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm, handelt, als Geisel gehalten wird." Dann folgt ein Abschnitt aus dem Koran (Sure 4,135), um festzustellen, dass dies nicht nur der Standpunkt von CAIR ist: „O die ihr glaubt, seid fest in Wahrung der Gerechtigkeit und Zeugen für Allah, mag es auch gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte sein. Ob Reicher oder Armer, Allah hat über beide mehr Rechte. Darum folget nicht niedern Begierden, damit ihr billig handeln könnt. Und wenn ihr (die Wahrheit) verhehlet oder (ihr) ausweichet, dann ist Allah wohl kundig eures Tuns." Der Vorsitzende des Vorstands von CAIR, Omar Ahmad, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Petition „ein für allemal demonstriert, dass Muslime in Amerika und der gesamten islamischen Welt Gewalt ablehnen, die im Namen des Islam verübt wird." Für die Petition erntete CAIR tatsächlich einiges Lob. Unter anderen schrieben die Associated Press, United Press International, Religion News Service, die Washington Post und der Philadelphia Inquirer darüber mit Bewunderung. Ich fand zu dem Thema nicht ein einziges skeptisches Wort. Aber ein näherer Blick auf die Petition zeigt, dass sie auf verschiedene Weise zu kurz greift.
Die Schlussfolgerung: „Nicht im Namen des Islam" versucht, das Image des Islam rein zu waschen, ohne irgendetwas Substanzielles zu unternehmen. Man schafft es, zwei Dinge gleichzeitig zu tun: naive Westler zu beeindrucken, ohne irgendjemandem in der Hamas, bei Al-Qaida oder anderen gewalttätigen Gruppen aufzuregen. Darin passt die Petition in CAIRs etabliertes Muster der Vernebelung und Unaufrichtigkeit. Alle Texte dieser Seite ©1980-2008 Daniel Pipes. Deutsche Übersetzungen durch H. Eiteneier. |
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