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Was lehren islamische Schulen?

von Daniel Pipes
New York Sun
29. März 2005

Englischer Originaltext: What Are Islamic Schools Teaching?
Übersetzung: H. Eiteneier

Als „geschockt" beschrieb Aisha Sherazi, Leiterin der Abraar Islamic-Schule in Ottawa die Reaktion der Verwaltung und des Vorstands der Schule, als diese letzte Woche erfuhren, dass zwei ihrer Lehrer zum Hass auf Juden aufgestachelt hatten.

Und als „geschockt" beschrieb auch Mumtaz Akhtar, Präsident des Muslim-Community Council of Ottawa-Gatineau seine Reaktion auf die Titelseite mit den Nachrichten über die Abraar-Schule.

Aber vielleicht sind sie ja die beiden einzigen Personen auf diesem Planeten gewesen, die darüber „geschockt" waren zu erfahren, dass Lehrer an einer islamischen Schule für Antisemitismus oder andere Aspekte der islamistischen Agenda werben. Tatsache ist, dass Untersuchungen islamischer Schulen wiederholt genau solche radikal-islamischen Ansichten aufdeckten. Hier einige Beispiele:

  • New York City: Eine Untersuchung der New York Daily News im Jahr 2003 stellte fest, dass die in den muslimischen Schulen der Stadt benutzten Bücher „vor Ungenauigkeiten, ausgedehnte Verurteilungen von Juden und Christen und triumphierende Erklärungen der Überlegenheit des Islam strotzen".

  • Los Angeles: Die Omar Ibn Khattab-Stiftung schenkte 2001 dem Schulbezirk der Stadt 300 Korane (Titel: „Die Bedeutung des Heiligen Koran"), die innerhalb weniger Monate wegen ihrer antisemitischen Kommentare aus den Schul-Büchereien entfernt wurden. Ein Fußnote hieß: „Die Juden behaupteten in ihrer Arroganz, dass alle Weisheit und alles Wissen über Allah in ihren Herzen eingeschlossen sei... Ihre Behauptung war nicht nur arrogant, sondern blasphemisch."

  • Ajax, Ontario, 50 km östlich von Toronto: Das Institute of Islamic Learning ist eine kanadische Nachahmung der extremistischen Deobandi-Madrassahs in Pakistan. Es konzentriert sich ausschließlich auf religiöse Themen, lässt die Schüler den Koran auswendig lernen, verlangt totale Abtrennung vom kanadischen Umfeld und verlangt die absolute Trennung der Geschlechter. Ehemalige Schüler beschwerten sich über die wie in einem Kult vorhandene Ergebenheit gegenüber dem Leiter der Schule, Abdul Majid Khan und darüber, dass sie „Religion verdrehte."

Dann gibt es die vier führenden islamischen Schulen im Raum Washington D.C.:

Schulen sind aber keine Ausnahme unter den islamischen Institutionen Nordamerikas. Eine kürzlich durchgeführte Studie von Freedom House fand ein gleich geartetes Problem gehässigen antijüdischen und antichristlichen Materials in amerikanischen Moscheen. Die prominentesten amerikanisch-muslimische Organisationen, insbesondere das Council on American-Islamic Relations, versprühen Antisemitismus und lassen einen Neonazi reden. Dasselbe gilt für Kanada, wo der Kopf des Canadian Islamic Congress, Mohammed Elmasry, öffentlich die Ermordung aller Israelis ab 18 Jahren gut hieß.

So lange, wie muslimische Leiter sich einfach nur wie Capt. Renault im Film „Casablanca" als „geschockt, geschockt" erklärten, wann immer Nachrichten islamistischer Vorrangigkeit durchsickern, wird dieses Krebsgeschwür unablässig weiter machen. Die islamischen Schulen, die Moscheen und andere muslimische Organisationen wie CAIR und CIC werden ihr Katz-und-Maus-Spiel weiter spielen, so lange es funktioniert.

Es wird nur dann nicht weiter funktionieren, wenn von außen durch Politiker, Journalisten, Forscher, moderate Muslime und andere Druck auf sie ausgeübt wird. Sie müssen klar und regelmäßig erklären, dass islamistische Gehässigkeiten inakzeptabel sind. Nur dann wird die heute vorgespielte, „geschockte" Reaktion endlich ehrlich werden.

Verwandte Themen: Muslime im Westen, Muslime in den USA

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